59. GBS-CIDP-MMN Gesprächskreis Sachsen in der KISS Chemnitz

Es war ein kleiner, feiner Gesprächskreis, der viel Raum für individuellen Erfahrungsaustausch geboten hat. Vor allem der Austausch über die Wirkung / Nebenwirkung von Medikamenten ist ein großes Thema.

Wir waren noch in den letzten Vorbereitungen als schon die ersten Teilnehmer auftauchten. Nach und nach kamen auch die anderen, einige mit kleinen Schwierigkeiten den Raum zu finden. Letztlich konnten wir pünktlich mit 8 Teilnehmern beginnen. Als „Gäste“ waren 2 Mitglieder der Selbsthilfegruppe Polyneuropathie in Zwickau begrüßt werden. Mit dieser SHG arbeiten wir seit einiger Zeit recht gut zusammen.

Hans Weißflog berichtete von der Vorstandswahl des Bundesverbandes und dem Symposium in Nürnberg, von der Mitgliederversammlung der LAG Selbsthilfe Sachsen, der Fachtagung „Barrierefreiheit“ und der OTworld in Leipzig. Kurz wurde vom gemeinsamen GK Sachsen – Sachsen – Anhalt, Thüringen und Berlin – Brandenburg berichtet, an dem einige Anwesende nicht teilnehmen konnten. Barbara Schaarschmidt und Hans Weißflog erzählten vom Selbsthilfe- und Angehörigentag am 21.5.2016 in Leipzig.

Danach ging es zum Erfahrungsaustausch über Therapien, Medikamenten und Reha-Maßnahmen. Lutz Brosam von der SHG Polyneuropathie Zwickau erzählte von seinen Erfahrungen mit Weihrauch und neuen Mitteln und Therapien für Multiple Sklerose, die auch für CIDP Betroffene interessant sein könnten (Medikament: Lemtrada Wirkstoff Alemtuzumab). Der Erfahrungsaustausch war sehr ausgiebig. Es ist bestimmt eine gute Sache, sich einmal in überschaubaren Rahmen zu treffen und sich ganz intensiv zu dem Thema – welche Erfahrung hat jeder mit entsprechenden Medikamenten, welche, wie lange, mit welchem Erfolg oder Misserfolg – auszutauschen.

Weitere Themen waren EU-Rente, Anspruch auf erneute Reha-Maßnahme

–wie oft–welcher Art. Diese wollen wir in einem der nächsten GK’s in Chemnitz realisieren. Durch Renate und Andreas Schindler wurde das Thema GBS nach Impfung angesprochen, vor allem die Problematik der Anerkennung.

So gegen 12:00 Uhr haben wir den Gesprächskreis beendet.

Unser Maskottchen Marienkäfer war wieder gut gefüllt.

Unser Dank geht an die KISS Chemnitz (Stadtmission Chemnitz e.V.) für die unkomplizierte Bereitstellung von Räumlichkeiten für unsere Gesprächskreise.

GK Sachsen, Chemnitz 02.07.2016, Barbara Schaarschmidt und Hans Weißflog

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