GBS/CIDP – Gesprächskreis in Magdeburg Sachsen -Anhalt

Am 25. Mai 2019 um 10:00 Uhr trafen sich Betroffene und deren Angehörige im Klinikum Magdeburg zu unseren Frühjahrstreffen.

Als Referent stand uns der Chefarzt der Neurologie Dr. med. Lins zur Verfügung. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Teamleiter Rainer Putscher, begann eine angeregte Diskussion der Teilnehmer, die zuerst ihre Fragen und Nöte loswerden wollten. Sehr einfühlsam und geduldig ging der Chefarzt auf die Patienten ein, erläuterte den Anwesenden über die lange Rehabilitation dieser Erkrankung, dass Therapien immer erforderlich sind, aber auch das nötige Maß an Erholung.

Es gab Fragen zu Impfungen  und aktuell dem Zika-Virus aus internationalen Berichten, was nicht durch Studien bewiesen wurde.

Dr.med. Lins zeigte die Verantwortung behandelnder  Ärzte bei der Diagnostik von CIDP auf, da ähnliche Faktoren auch bei Polyneuropathie  auftreten.

 

 

 

 

 

 

Abb. Chefarzt Dr.med. Lins bei seinem Vortrag

Das Referat beinhaltete weiter – Unser Immunsystem, wodurch werden Myelinscheiden und Axone zerstört? Wie wird die Krankheit festgestellt und wie erfolgt die Behandlung bei  GBS und  CIDP. Es gibt differenzierte Therapien, die sich immer nach Schweregrad der Erkrankung,  Alter und Allgemeinzustand des Patienten richten. Deshalb gibt es Varianten  bei der Behandlung und man entscheidet über  Plasmapherese, Gabe von Immunglobulinen oder über Therapie mit Kortison.

 

 

 

 

 

Abb. Empfehlungen bei Schmerztherapie

Kurz erhielten wir eine Einführung in Schmerztherapie. Doch man sollte prüfen, ob man wirklich auf „Spatzen mit Kanonen schießen soll!“

Nach wie vor ist das Interesse an Subkutaner Gabe von Immunglobulinen groß. Der Chefarzt berichtete von dem positiven Effekt, da es einfach zu Hause anzuwenden wäre und keinen Schwankungen unterliegen würde. Wir warten auf die allgemeine Zulassung.

An dieser Stellemöchte ich Herrn Chefarzt Dr. med. Lins für seine interessanten Ausführungen, dem Klinikum Magdeburg für die Unterstützung bei der Organisation, Durchführung, sowie Nutzung des Raumes danken.

Margit Schiffner

 

 

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