Schmerztherapie und Physiotherapie bei GBS und CIDP

Hardo Schildt: Mecklenburg-Vorpommern

Der 14.Gesprächskreis der Deutsche GBS Initiative e.V. fand am 16.Juni wiederum im Restaurant „Bauernhaus Biestow“ in Rostock statt.

Hardo Schildt, der mit seiner Frau Anne die Fäden der Organisation in der Hand hatte, eröffnete die Veranstaltung. Mit besonderer Freude und als Zeichen der Würdigung wurde die Anwesenheit des Ehrenvorsitzenden der GBS-Initiative, Albert Handelmann, aufgenommen.

Albert Handelmann würdigte in einer Laudatio die Verdienste von Hardo Schildt und zeichnete ihn mit der goldenen Ehrennadel der Deutschen GBS Initiative e.V. aus. Diese Auszeichnung wird für langjährige ehrenamtliche Tätigkeit in der GBS Initiative verliehen.

 

Ganz besonders begrüßt wurde Prof. Dr. med. Uwe Zettl, OA der Klinik für Neurologie und Poliklinik der Universität Rostock, der seit Jahren die Teilnehmer über die neuesten wissen-schaftlichen Erkenntnisse dieser doch recht seltenen Krankheit in ihrer akuten und chronischen Form informierte. Nach einem Kurzvortrag beantwortete er wie gewohnt die speziellen persönlichen Fragen der Teilnehmer und erläuterte deren angeführte Probleme zur GBS/CIDP-Krankheit in besonders verständlicher Form.

Auch der zum ersten Mal an dieser Veranstaltung teilnehmende PD Dr. Tim Jürgens informierte in seinem Vortrag „Optimale Schmerztherapie“ nicht nur über wissen-schaftliche Zusammen-hänge und Erkenntnisse. Er zeigte den Betroffenen auch auf, welche eigenen Maßnahmen außerhalb der medizinischen Behandlung durchführbar sind. Ein umfassender Dialog mit den Anwesenden wurde mit besonderer Wertschätzung aufgenommen.

Maximilian M.S. Moyé, ebenfalls ein „Neuling“ in unserer Runde, gab zum Thema „Physiotherapeutische Empfehlungen und Übungen“ wesentliche Hinweise zur eigenen Verhaltensweise und Aktivitäten. Er untermauerte seine Ausführungen mit praktischen Beispielen, die besonderen Anklang fanden.

Fazit der Veranstaltung:

Der Informationsaustausch, in jeglicher Form, und auf unterschiedlichen Ebenen hat eine große Bedeutung für den Heilungsprozess und das Wohlbefinden der Patienten.

Deshalb zollten die zahlreich erschienenen Teilnehmer, Betroffene und auch Angehörige, dieser Veranstaltung erneut eine hohe Anerkennung. Allein wegen der ausgeprägt familiären Atmosphäre verlieren sich alle Hemmschwellen hinsichtlich der Dialogführung zwischen den medizinischen Koryphäen und den Teilnehmern, sowie auch dieser untereinander.

Ein großes Dankeschön geht an alle Referenten und Teilnehmer, sowie an Frau Marianne Niekrenz, Chefin des Restaurants „Bauernhaus Biestow“, die einen wesentlichen Beitrag zum Gelingen des Gesprächskreises leistete und eine großzügige Spende übergab. Ihr gilt deshalb der besondere Dank der Organisatoren.

Kommentar hinterlassen