„Schmerzen sind zu einem eigenen Krankheitsbild geworden“

So die Überschrift in der Rhein-Neckar-Zeitung (RNZ) vom 18.10.2018 zum Schmerzkongress und stützt sich dabei auf eine Aussage von Frau Prof. Dr. Carla Nau, Kongresspräsidentin und Leiterin der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin in Lübeck. Im Interview mit der RNZ führt Frau Prof. Dr. Nau u.a. aus: -Zitat- Chronische Schmerzen sind kein Alarmzeichen für drohende körperliche Schäden, sondern sie haben sich verselbstständigt und sind zu einem eigenen Krankheitsbild geworden. Betroffene leiden zumeist nicht nur an den chronischen Schmerzen, sondern auch unter den Veränderungen in ihrem Leben, zu denen die Schmerzen geführt haben. Da chronische Schmerzen durch Wechselwirkungen körperlicher, psychischer und sozialer Vorgänge entstehen, bedürfen sie einer multimodalen Therapie, die dem sogenannten biopsychosozialen Modell der Schmerzentwicklung Rechnung trägt. Idealerweise werden chronische Schmerzen von einem interdisziplinären Team aus Ärzten, Psychologen und Physiotherapeuten behandelt.

Den ausführlichen Bericht von Hans Steinmassl finden Sie bald im neuen Journal.

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