therapie Leipzig

GBS CIDP Informationsstand auf der „therapie Leipzig“

Nach 2015 haben wir zum zweiten Mal an der Fachmesse mit einem Stand  teilgenommen. Am Mittwoch  haben wir am Nachmittag mit Dieter Campa vom Bundesverstand gemeinsam den Stand aufgebaut und pünktlich um 09.00 Uhr am Donnerstag fand die Eröffnung der Messe statt. Die Messe „therapie Leipzig“  bietet aller zwei Jahre als einzige Fachmesse mit Kongress für Therapie, Medizinische Rehabilitation und Prävention in Deutschland einen kompletten Marktüberblick.
2017 zeigten 354 Aussteller den 16.100 Messebesuchern ihre Innovationen und aktuelle Branchentrends. Den Kongress mit mehr als 200 Symposien, Seminaren und Workshops nutzten rund 3.100 Physio- und Ergotherapeuten, Masseure, Ärzte, Sportwissenschaftler und Sporttherapeuten sowie Führungskräfte von ambulanten Reha Zentren, Akut- und Reha-Kliniken zur Fort- und Weiterbildung. 22 Verbände und wissenschaftliche Gesellschaften unterstützten die therapie Leipzig 2017 und wirkten an der Konzeption und Umsetzung des Fortbildungsprogramms mit.

Drei Tage lang war die Leipziger Messe im wahrsten Sinne des Wortes in Bewegung. Die Messe hat mehr Aussteller und Besucher als 2015 und das war auch an unserem Stand deutlich spürbar. Für uns nicht mehr unerwartet der Besucheransturm mit Beginn der Eröffnung. Ergo- und Physiotherapeuten, Logopäden, Fachärzte, Pflegepersonal aus Kliniken und Heimen und viele Auszubildende sowie Aussteller besuchten unseren Stand an den drei Tagen. Sie kamen aus allen Bundesländern, aus Ungarn, der Schweiz und Österreich. Wir konnten viele interessante Gespräche führen. Die Standbetreuer des erstes Tages Dieter Campa, Christine & Steffen Röthig, Inge & Claus Hartmann und Hans Weißflog hatten mehr als genug zu Tun und das großzügig bemessene Informations-material reichte gerade so aus für die gut 170 Besucher .

Am Freitag wiederholte sich der Besucheransturm wie am Vortag. So hatten wir auch viele interessante Gespräche mit anderen Ausstellern. Mit anderen Vertretern von Selbsthilfeverbänden konnten wir Erfahrungen austauschen und uns an den Ständen der über neueste Produkte informieren, wurde doch ein breites Spektrum neuester therapeutischer Geräte und Produkte sowie Behandlungsmethoden präsentiert. Die Produktpalette reichte von Therapieliegen, Matten und Bällen über Elektrotherapie-, Laser und Stoßwellentherapiegeräte, Trainings-und Fitnessgeräte bis hin zu therapeutischem Lehr-und Lernspielzeug sowie Rehabilitationshilfsmitteln. Da war vieles für uns von großem Interesse. Wo möglich werden wir darauf  in unseren nächsten Gesprächskreisen hinweisen. Am zweiten Tag haben uns  Sabine und Rainer Zobel vom Landesverband Berlin-Brandenburg bei der Betreuung des Standes unterstützt. Wir zählten an dem Tag 135 Besucher und unser Informationsmaterial nahm bedenklich ab. Wir hatten sehr interessante Gespräche mit Vertreterinnen von Kliniken aus Bayern und verschiedenen Kliniken, die Kinder mit GBS oder CIDP betreuen.

Der Sonnabend überrascht uns dann doch sehr. Der Andrang am Stand ging früh um neun los und endete 16.00 Uhr. An diesem Tag kamen sehr viele selbstständige Therapeuten an unseren Stand und die Besatzung des dritten Tages mit Inge & Claus Hartmann, Karl Heinz Fest, Lutz Brosam aus Sachsen sowie Margit Schiffner und Rainer Putscher aus Sachsen-Anhalt konnten zahlreiche Gespräche führen und zum Ende des Tages waren unser Informationsmaterial und die vielen Werbemittel bis auf einige Flyer restlos an die Frau oder den Mann gebracht. Unser Nachweis der Besucher endete um 16.05 Uhr bei 175. Restlos zufrieden haben wir dann um 17.00 Uhr unseren Stand abgebaut und die Heimreise angetreten.

Das Resümee der Messe ist schnell gezogen. Für uns äußerst interessant, lehrreich und sehr anstrengend. Wir hatten deutlich mehr Besucher als 2015 und die größere Anzahl an Standbetreuern hat dazu sicher beigetragen. Mein persönlicher Eindruck war, mit mehr Besuchern gesprochen zu haben die von GBS und CIDP Kenntnis hatten, selbst betroffen waren und Patienten gerade behandelten. Die Mitarbeiter von einzelnen Kliniken sprachen auch von einem deutlichen Anstieg von  gerade zu behandelnden Patienten gegenüber dem Vorjahr. Ein Besuch der Messe kann nicht nur dem Fachpersonal ans Herz gelegt werden, auch für Betroffene eine Gelegenheit sich über neue Therapiemöglichkeiten, Geräte und  Anwendungsmöglichkeiten zu informieren.Ein Dankeschön an alle  Helfer bei der Standbetreuung .

Herzlichst
Claus Hartmann
Landesverband Sachsen

 

 

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