Wir sind stark – auch wenn der Weg mit CIDP oder GBS seine Herausforderungen zeigt. Rehabilitation ist kein Sprint, sondern eine lebenslange Reise zu mehr Wohlbefinden, Kraft und Selbstständigkeit.
Neurologische Physiotherapie und Ergotherapie hilft sich jeden Tag weiterzuentwickeln. Schritt für Schritt, behutsam und zielgerichtet geht es vorwärts.
Rehabilitation ist sinnvoll!
Fähigkeiten wachsen wieder – auch wenn der Weg mal steinig ist. Kleine Fortschritte summieren sich zu großen Erfolgen.
Ressourcen erfahren und zu nutzen lernen, Risiken erkennen und aktiv an der Gesundheit arbeiten.
Beweglichkeit, Balance, Feinmotorik und Alltagskompetenz verbessern, das bedeutet weniger Abhängigkeit und mehr Teilhabe am Leben.
Neurologische Physiotherapie – Kraft, Koordination, Ausdauer
Ziel ist immer Sicherheit, nicht Überforderung.
Training von Gangbild, Treppensteigen, Transfers und Gleichgewicht reduziert Sturzrisiken und stärkt das Selbstvertrauen.
Schonendes Training, Pausen, Regulation der Belastung helfen, Überlastung zu vermeiden und langfristig mehr Belastbarkeit zu gewinnen.
Regelmäßige Messungen zeigen Fortschritte – auch, wenn es langsamer geht. Das motiviert und bleibt beständig.
Ergotherapie – Alltagssouveränität und Handhabung des Alltags
Greifen, Schreiben, Anziehen bis hin zu Hobbyarbeiten – Ergotherapie stärkt die Handlungskompetenz im täglichen Leben.
Passende Hilfsmittel, Sofortlösungen und Anpassungen unterstützen im Alltag, damit man länger selbstständig bleibt.
Strategien zur Schonung, Pausenplanung und Schmerzbewältigung helfen, Aktivitäten klug zu gestalten.
Gedächtnistraining, Orientierung und Planung fördern die Unabhängigkeit im Beruf, Haushalt und Freizeit.
Wegbegleitung – gemeinsam erreichbare Ziele
Das Team aus Patienten, Therapeuten und Angehörigen sollte regelmäßig die Ziele abstimmen und individuelle Planungen erstellen. Der Weg wird transparent.
Realistische, messbare Ziele ergeben klare Meilensteine (z. B. bessere Griffkraft, selbstständiges An- und Ausziehen) und machen Erfolge greifbar.
Die Perspektive ist langfristig. Rehabilitation endet nicht mit der Krankenhausentlassung.
Was man heute tun kann
Setze kleine, klare Ziele für diese Woche (z. B. fünf Minuten mehr Gehstrecke, einen einfachen Alltagsgegenstand sicher greifen).
Plane regelmäßig Pausen ein und kommuniziere auftretende Beschwerden frühzeitig.
Nutze die Ressourcen der Familie, Freunde, Pflegekräfte und Therapeuten als Unterstützerkreis.
Notiere Erfolge – egal wie klein sie erscheinen mögen. Sichtbare Fortschritte stärken das Selbstvertrauen.
Wir sind nicht allein auf diesem Weg. Mit neurologischer Physiotherapie und Ergotherapie haben wir starke Partner an unserer Seite. Bleibt neugierig, bleibt dran – und feiert jeden Schritt in Richtung Lebensqualität, Selbstständigkeit und Lebensfreude. Gemeinsam schaffen wir das.