Gesprächskreis in der Klinik für Neurologie Schwedt

Im Rahmen der Patientenakademie der Klinik für Neurologie fand am Sonnabend, den 12. Oktober 2019, der Gesprächskreis statt. Er wurde begleitet und unterstützt von der KOMM Selbsthilfekontaktstelle der Stadt Schwedt a. d. Oder, der Koordinierungsstelle Patientenbeteiligung im Land Brandenburg, bei der Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Brandenburg e.V., der Fa. CSL Behring und des LV Berlin – Brandenburg der Deutschen GBS CIDP Initiative e.V.

Ca. 120 Teilnehmende, darunter viele selbst von einer Polyneuropathie bzw. GBS oder CIDP Betroffene, fanden den Weg in den von der Klinik hervorragend ausgestatteten und vorbereiteten Konferenzraum, um den interessanten Vorträgen zu folgen, Fragen zu stellen und Antworten zu erhalten.

Die Themen waren:
„Ambulante und stationäre Versorgung der Patienten mit CIDP und anderen seltenen neurologischen Erkrankungen am Klinikum“
„Sicherheit in der Medikamentenversorgung“
„Umsetzung des Endlassmanagements / sinnvolle Patientenversorgung“

Über die rege Teilnahme an der Veranstaltung waren die Organisatoren sehr erfreut, zeigte sie doch, dass dieses Angebot den Wünschen und Bedürfnissen vieler Betroffener, Angehöriger und Interessierter entsprach.

Nach der Begrüßung der Gäste durch den Vertreter der Deutschen GBS CIDP Initiative e.V., Rainer Zobel, und der kurzen Vorstellung der Vereinstätigkeit in der überregionalen Selbsthilfeorganisation in Deutschland und im speziellen in Berlin Brandenburg, begrüßte auch der Leitende Chefarzt A. Nguento die anwesenden Gäste und übernahm die fachliche Gestaltung der folgenden zwei Stunden mit seinem einleitenden Fachvortrag.

In den Ausführungen des Chefarztes ging es um die allgemeinen Themen der Krankheitsbilder und der – verläufe von entzündlichen Polyneuropathien, u. a. auch des GBS und der CIDP, deren Diagnosen und Behandlung, Folgen und Komplikationen sowie Strukturen bei der ärztlichen Versorgung der Patienten im Asklepios Klinikum in Schwedt.

Herr Nguento zeigte die notwendigen Wege auf, wie Patienten vom Hausarzt über den niedergelassenen Neurologen bis hin zur stationären oder ambulanten Behandlung im Klinikum aufgrund von Vorschriften der Krankenkassen und der Kassenärztlichen Vereinigung begleitet werden müssen. Als Leiter der Klinik für Neurologie besteht leider für Herrn Nguento nur die begrenzte Möglichkeit einer Chefärztlichen Ermächtigungssprechstunde. Für die Zukunft fordern auch wir weiterhin als Patientenvertreter, dass sich gerade im ländlichen Bereich die spezialärztliche Versorgungslage für die Patienten verbessern muss, um lange Wege und Wartezeiten zu reduzieren und eine schnelle Behandlung, beginnend bei der Diagnostik, zu gewährleisten.

Im Anschluss wurden die Anwesenden von Frau K. Krause, Fachapothekerin der klinischen Pharmazie in der Krankenhausapotheke des Klinikums, in einem sehr umfassenden Vortrag zum Thema: „Sicherheit in der Medikamentenversorgung“ auch anhand aktueller Gesetzlichkeiten und Vorschriften informiert.

 In ihrem Vortragsthema: „Umsetzung des Endlassmanagements / sinnvolle Patientenversorgung“ im Asklepios Klinikum Uckermark in Schwedt erläuterte Frau H. Gast, Mitarbeiterin des Casemanagement, die Aufgaben dieser Fachabteilung bei der Betreuung und Entlassung von stationär behandelten Patienten im Klinikum.

Vielen Dank dem gesamten Team um den Chefarzt Herrn Nguento des Asklepios Klinikum. für die Vorbereitung und Gestaltung des informationsreichen Vormittags. Wir würden uns freuen, im Jahr 2020 wieder zusammen einen Gesprächskreis zu dann ergänzenden Themen des heutigen Vortrages, zu gestalten.

Deutsche GBS CIDP Initiative e.V. LV Berlin – Brandenburg, c/o Rainer Zobel

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